Die Deponie Chalberhau in Rümlang soll auf 16 ha erweitert werden, wofür 10ha Wald und 6000 Bäume gerodet werden müssen. 
Beim Wald handelt es sich um einen Erlen-Eschenwald mit Staunässe und einen Waldmeister-Buchenwald mit riesigen Eichen, jahrhundertalt mit einem Stammumfang von bis zu viereinhalb Metern. Der Boden ist gesäumt von Totholz, Flechten und feuchten Mulden, man glaubt, man sei im Urwald. Es ist ein Habitat mit kantonaler Strahlkraft; eine Unterschutzstellung wäre rechtfertigt. 
Leider wurde beim Richtplaneintrag der Deponieerweiterung die Biodiversität nicht berücksichtigt. Die Erweiterung liegt passgenau im optisch wertvollsten Teil des Waldes. 
Im Kantonsrat konnten keine Mehrheiten für die Biodiversität gefunden werden!

Bericht im Zürcherunterländer