Mehr Qualität in den Naturschutzgebieten

Ich danke dem Regierungsrat für seine Antwort auf mein Postulat und bin froh, dass er einen ausgewiesener Bedarf für verschiedene neue Datenerhebungen von Artengruppen und Lebensräumen innerhalb und ausserhalb von Naturschutzgebieten sieht und deshalb eine Strategie für die Datenerhebung erarbeiten will. Den die meisten Erhebungen sind mehr als 20 Jahre alt.

Danken möchte ich den vielen Freiwilligen, welche ihre qualifizierten Kenntnisse und viel Zeit dafür einsetzen solche Erhebungen zur Biodiversität zu ermöglichen. Als Beispiele möchte ich die Flora – und den Brutvogelatlas des Kanton Zürich erwähnen für welche je mehrere Hundert Freiwilige im Einsatz waren.

Andere Artengruppen haben nicht einen solchen Support! Da die Arten weniger attraktiv und oder die Kenntnisse darüber bei Leihen beschränkt sind und Profis für die Erhebungen nötig sind. 

Ich verstehe den Fokus der Fachstelle Naturschutz die Mittel möglichst effizient und auf die Pflegemassnahmen in den Naturschutzgebieten auszurichten. Finanzielle Argumente lasse ich aber nicht gelten! Der weitere Verlust an Biodiversität wird viel teurer, wenn z.B. die Reinigungsleistung für Luft und Wasser nicht mehr gegeben ist oder die Bestäubungsleistung entfällt.

Es ist erfreulich das es nun endlich vorwärtsgeht und die Fachstelle eine Datenerhebungsstrategie erarbeiten wird, deshalb kann das Postulat abgeschrieben werden.

Antwort des Regierungsrates auf das Postulat

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.