Ein rauschendes Fest zum 40sten Geburtstag

40 Jahre Grüne Bülach! Ein rauschendes Fest mit dem Filmer Fredi M. Murer und seinem Film „Der grüne Berg“, einem tollen Vortrag über die Umweltbewegung und einem spannenden Podiumsgespräch. Die Grünen machen weiter und setzen sich auch in den nächsten 40 Jahren für die Natur, Frauenrechte und Sozialegerechtigkeit ein.

Am 19. Januar 1980 wurden die Grünen Bülach gegründet. Das wurde am Wochenende an zwei Anlässen gefeiert. Damit waren die Grünen Bülach eine der ersten Grünen Parteien in der Deutschschweiz.

Am Samstag wurde die Bülacher Bevölkerung ins Kino eingeladen. Der Film „Der grüne Berg“ von Fredi Murer ist auch 30 Jahre nach seiner Erstausstrahlung hochaktuell für unsere Region. Der Film ist die erste Dokumentation zur Auseinandersetzung mit den atomaren Tiefenlagern in der Schweiz. 80 Personen haben den Film und die Ausführungen des Regisseurs im Kino ABC verfolgt. Am Sonntag feierten Freundinnen und Freunde der Grünen Bülach im Sigristenkeller.
Nach Grussworten der Kantonalen Parteipräsidentin und Nationalrätin Marionna Schlatter und der Fraktionspräsidentin der Grünen im Kantonsrat Esther Guyer wurde ein Blick auf Filmdokumente aus der Umweltbewegung in der Schweiz gezeigt. Stefan Länzlinger, Archivar des Schweizerischen Sozialarchivs und Thomas Schärer, Filmhistoriker und Dozent ZHdK haben eindrückliches Material gesammelt, welches Sie in einem E-Book veröffentlichen wollen. Die Präsentation hat aufgezeigt, dass wir aus der Geschichte viel lernen können und es sehr wichtig ist, dass wir uns auch daran erinnern. Viel konnte aufgrund der Arbeit der Grünen im Umweltschutz erreicht werden. So waren Badeverbote an Flüssen und Seen aufgrund der schlechten Wasserqualität ab den 60er Jahren üblich. Wer könnte sich das heute noch vorstellen? 

Der Bülacher Gemeinderat und Vertreter in der Regionalkonferenz Luís Calvo leitete anschliessend das Podium mit Marionna Schlatter, dem Regierungsrat Martin Neukom und dem Geologen Marcos Buser. Die Podiumsteilnehmer waren sich einig, dass der Atommüll in der Schweiz und jederzeit rückholbar am sichersten Ort gelagert werden soll.
Beim feinen Mittagessen wurde ausgiebig diskutiert und Pläne für die nächsten 40 Jahre geschmiedet.

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