Gegenvorschlag zur « Naturinitiative » reicht nicht aus

Mit dem Gegenvorschlag zur « Naturinitiative » zeigt die neue Zürcher Regierung ihre Bereitschaft, gegen den drohenden Artenverlust im Kanton Zürich vorzugehen. Doch die finanziellen Mittel, die sie dafür vorschlägt, reichen noch nicht aus, um das Artensterben zu stoppen. Es braucht mehr.

55 Millionen Franken jährlich verlangt die « Naturinitiative » für den Erhalt der vom Aussterben bedrohten Tier- und Pflanzenarten im Kanton Zürich. Diese Zahl ist nicht aus der Luft gegriffen, sondern stammt aus dem Naturschutz-Gesamtkonzept, das die Zürcher Regierung 2015 selbst verabschiedet hatte.

Heute steht die Natur im Kanton Zürich auf der Verliererseite. Innert 30 Jahren verliert der Igel in der Stadt Zürich 40% seines Lebensraums, über 100’000 Vögel weniger leben im Kanton, und die Population der Bachforelle bricht völlig ein. Das sind keine Einzelfälle, die Biodiversität nimmt bei uns allgemein rasch und stark ab. Wollen wir die Natur als unsere Lebensgrundlage erhalten, müssen wir dringend handeln.

Mit seinem Gegenvorschlag zeigt der Regierungsrat, dass ein Handlungsbedarfs besteht. Der Kantonsrat ist nun gefordert einen zukunftsfähigen Entscheid für die Erhaltung der Biodiversität im Kanton Zürich zu fällen.

Zur Initiative: www.natur-initiative.ch

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